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CHIC feat. Nile Rodgers


Biographie:

Chic ist eine afro-amerikanische Band, die 1977 in New York von dem Bassisten Bernard Edwards und dem Gitarristen Nile Rodgers gegründet wurde und maßgeblichen Einfluss auf die Pop- und Discomusik der späten 1970er und frühen 1980er Jahre hatte.
Nach einem Musikstudium und einem Engagement als Gitarrist im Hausorchester des New Yorker Apollo Theaters spielte Rodgers zunächst gemeinsam mit seinem Freund, dem Bassisten Bernard Edwards in diversen Formationen. 1976 schlossen sie sich mit dem Schlagzeuger Tony Thompson und der Sängerin Norma-Jean Wright zu einer zunächst noch namenlosen Studioband zusammen und produzierten eigenständig das Lied Everybody Dance. Als 1977 ein befreundeter Discjockey das bis dahin unveröffentlichte Demoband spät am Abend in der New Yorker Diskothek Night Owl spielte, stürmte das bereits ermüdete Publikum wieder auf die Tanzfläche und verlangte ständige Wiederholungen. Eilig herbeigerufen, überzeugte sich Rodgers vor Ort von der großen Wirkung seiner Musik. Der Anblick der elegant und modisch gekleideten Gäste inspirierte ihn zu dem Bandnamen Chic. Die Plattenfirma WEA Records nahm Chic unter Vertrag. Ende 1977 erschien das erste Album Chic. Der darin enthaltene Titel Dance, Dance, Dance gelangte mit seiner stakkatoartigen Basslinie an die Spitze der US-Billboard Charts. In einem Interview mit dem Rolling Stone Mitte der 1980er Jahre sagte Nile Rodgers, er habe 1976 zufällig das Lied Daddy Cool von Boney M gehört und sei überrascht gewesen, dass der Produzent kein Afro-Amerikaner sondern der ihm völlig unbekannte, deutsche Produzent Frank Farian war und der mit Daddy Cool ungefähr die Musik mache, von der er – Nile – und Bernard Edwards seit Jahren geträumt hätten. 1978 verließ Norma-Jean Wright die Band und verfolgte eine Solokarriere. An ihre Stelle traten Luci Martin und Alfa Anderson. Im gleichen Jahr erschien die Single Le Freak, mit der die Band Weltruhm erlangte. Das Lied Good Times gelangte ein Jahr später ebenfalls in die oberen Chartpositionen und ist in den Vereinigten Staaten eine der kommerziell erfolgreichsten Singles afroamerikanischer Künstler.

Bereits zu aktiven Musikerzeiten waren Edwards und Rodgers auch als Produzenten tätig. Für das Gesangsquintett Sister Sledge schrieben und produzierten sie Hits wie We Are Family und He’s The Greatest Dancer, für Diana Ross zum Beispiel Upside Down.

 

Kommentar


CHIC und Nile Rodgers machen richtig Spaß.
Die Musik ist eine einzige Party mit außergewöhnlichem Basslauf, schönen Streichern und einem perfektem Groove.

Es ist zu hoffen, das nicht wieder jedes Lied in der Maxi-Version dargeboten wird.
Ein `I want your love´ oder auch ein `Le freak´ wird nach 3 Minuten langweilig. Diverse Medleys unter Berücksichtigung der Hits von Diana Ross oder Sister Sledge wären eine gute Lösung (siehe Vorschlag unten).

CHIC ist sicher kein Top Act, aber der Auftritt wird funkig gut!


Programmwunsch:

Künstler Song Zeit
     
CHIC I want your love / Le freak 06:00
CHIC I´m coming out / Lost in music 04:30
CHIC Good times / Rapper´s delight 07:00
     
CHIC (Finale) We are family 08:00



Nile Rodgers Hits:

 



Lyrics


`Le Freak´:


Ah, freak out!
Le Freak, C'est Chic
Freak out!
Ah, freak out!
Le Freak, C'est Chic
Freak out!


Have you heard about the new dance craze
Listen to us, I'm sure you'll be amazed
Bug fun to be had by everyone
It's up to you, it surely can be done
Young and old are doing it, I'm told
Just one try, and you too will be sold
It's called Le Freak, they're doing it night and day
Allow us, we'll show you the way

Chorus (2x)

All that pressure got you down
Has your head spinning all around
Feel the rhythm, check the ride
Come on along and have a real good time
Like the days of stomping at the Savoy
Now we freak, oh what a joy
Just come on down, two fifty four
Find a spot out on the floor

Chorus

Now Freak!
I said Freak!
Now Freak!
All that pressure got you down
Has your head spinning all around
Feel the rhythm, check the ride
Come on along and have a real good time
Like the days of stomping at the Savoy
Now we freak, oh what a joy
Just come on down, two fifty four
Find a spot out on the floor

Chorus


Hintergrund zum Song:

Am Silvesterabend 1977 waren Rodgers und Edwards in der New Yorker Discothek Studio 54 mit der Sängerin Grace Jones verabredet. Durch ein Versehen standen die beiden nicht auf der Gästeliste und wurden vom Türsteher abgewiesen. Verärgert kehrten sie in Rodgers’ Appartement in Manhattan zurück und reagierten ihren Frust durch spontanes Komponieren einer Melodie ab, an deren Anfang der Fluch fuck off stand. Da das Lied dem damaligen Mainstream entsprach, beschlossen sie, den ordinären Text abzuändern und den Song zu veröffentlichen. Aus `fuck off´ wurde `freak out´, der Titel hieß Le Freak – und der Hit war geboren. Er erreichte Platz 1 in vielen Ländern und ist bis heute – 31 Jahre nach der Veröffentlichung (Stand Januar 2009) – die meistverkaufte Single der Plattenfirma WEA. Im Liedtext findet sich ein dezenter Hinweis auf die Entstehungsgeschichte: “just come on down to 54, find a spot out on the floor…”.

 

CHIC - Good times

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